CAP Markt für Lebensmittel

 

Unser CAP-Markt ist auf den ersten Blick ein Supermarkt wie jeder andere. Dabei ist der Name «CAP … der Lebensmittelpunkt» Programm: Zwei Drittel der Beschäftigten leben mit einem «Handicap». Im CAP-Markt sortieren sie Artikel in die Regale, verkaufen Backwaren, erstellen ein umfangreiches Angebot für den Salattresen oder bedienen die Kassen. Damit qualifizieren wir die Beschäftigten im Berufsfeld Lebensmitteleinzelhandel. Schülerinnen und Schüler mit Handicap bekommen im CAP-Markt die Möglichkeit von schulbegleitenden Betriebspraktika. Unterstützt werden sie durch Fachpersonal.

Seit 2003 haben wir Erfahrung im Betrieb von Lebensmittelmärkten. Im Oktober 2007 wurde der CAP-Markt in der AlsterCity – einem der wichtigsten Bürokomplexe Hamburgs mit knapp 4.500 Angestellten – eröffnet. Rund 30 Beschäftigte bieten auf rund 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche mehr als 16.000 Artikel an. Ergänzt wird das Angebot durch einen Heim- und Bürolieferservice, begleitetes Einkaufen und vieles mehr.

Bundesweit gibt es zurzeit etwa 100 CAP-Supermärkte. Sie funktionieren nach dem Franchise-Prinzip. Vor Ort betreibt immer eine soziale Einrichtung als Franchise-Nehmer den Markt. Je nach Größe haben die Filialen zwischen 7.000 und 15.000 Artikel.

Die Idee für die CAP-Märkte kommt aus Baden-Württemberg und wurde dort vor allem in ländlichen Gebieten erfolgreich umgesetzt. Anfangs war deshalb unklar, ob sich das Modell auch auf eine Millionenstadt übertragen lässt.

Weitere Informationen zum Thema

http://www.cap-markt.de/
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