Wiedereröffnung der Werkstatt - Info für Teilnehmer und Beschäftigte

Sehr geehrte Beschäftigte, Teilnehmer und Teilnehmerinnen,
sehr geehrte gesetzliche Betreuende und Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Elbe-Werkstätten schrittweise wieder öffnen.
In Absprache mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und der Bundesagentur für Arbeit haben wir dafür ein Konzept entwickelt. Darin steht, wie wir die notwendigen Hygienevorschriften und die strengen Regeln zum Arbeitsschutz umsetzen. Diese müssen wir einhalten, damit das Corona-Virus nicht in die Werkstatt eingetragen wird und sich nicht in der Werkstatt unter Ihnen ausbreitet.

Ganz besonders wichtig ist, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. In den Gruppenräumen und in den Kantinen können deshalb nicht mehr so viele Menschen wie bisher gleichzeitig arbeiten oder essen.
Damit möglichst alle von Ihnen noch in diesem Sommer in den Elbe-Werkstätten arbeiten können, steht in dem Konzept, wie neben vielen anderen Sicherheitsvorkehrungen vor allem die Abstandsregel eingehalten werden kann und trotzdem alle wieder arbeiten können.

  • Wir starten in den internen Bereichen ab dem 22. Juni mit den ersten Beschäftigten und Teilnehmern. Das sind diejenigen unter Ihnen, von denen wir wissen, dass Sie keine Vorerkrankung haben und die unter 60 Jahren alt sind. In einigen ausgelagerten Arbeitsgruppen wurde die Arbeit bereits am 8. Juniaufgenommen, und viele Beschäftigte, die auf ausgelagerten Arbeitsplätzen arbeiten, sind bereits wieder tätig. 
  • Ab dem 13. Juli kommen diejenigen dazu, die älter als 60 Jahre sind und keine Vorerkrankung haben. 

  • Nach dem 2. August können diejenigen unter Ihnen wieder Ihre Arbeit aufnehmen, die eine Vorerkrankung haben oder besondere Unterstützung in der Einübung der Hygieneregeln benötigen. 

Dann teilen wir alle Beschäftigten so auf, dass jeder von Ihnen jede 2. Wochen für eine Woche arbeiten kann. Sonst sind insgesamt zu viele Menschen in der Werkstatt und wir können die Abstandsregel nicht einhalten.

Wir werden uns in den nächsten Wochen und Monaten regelmäßig mit der Behörde über das allgemeine Infektionsgeschehen abstimmen. Nur wenn sich das heutige Infektionsgeschehen nicht verschlechtert, können alle wieder zu den geplanten Terminen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Sollte es jedoch nicht sicher sein, müssen die geplanten Termine für einen Beginn am 13.7. oder am 3.8. noch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Folgendes gilt für alle: Wenn Sie selbst zu viel Angst haben in die Werkstatt zu kommen und in der Werkstatt zu arbeiten, weil Sie eine Ansteckung mit dem Corona-Virus fürchten, dann ist das in Ordnung. Das gilt auch dann, wenn Sie Angst haben, Menschen mit einer Vorerkrankung zu infizieren mit denen Sie zusammenleben.
Das Entgelt wird für alle weiterbezahlt. 
Sollten Sie einen Sommerurlaub in den nächsten Wochen geplant haben müssen Sie den Urlaub nehmen, wie Sie ihn geplant hatten.

Es gibt viele neue Regeln in der Werkstatt. Darüber werden Sie rechtzeitig informieren und Sie bitten diese Regeln einzuüben. Wir werden Ihnen schriftlich mitteilen, wann Sie wieder in den Elbe-Werkstätten beginnen können. Und Ihr Sozialpädagoge oder FAB wird sich rechtzeitig mit Ihnen in Verbindung setzen und mit Ihnen besprechen, was sie beachten müssen, wenn Sie wieder arbeiten.

Wir freuen uns auf Sie!

Piktogramme Hygieneregeln 2