Die Elbe-Werkstätten in Hamburg: anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen

Mit Menschen erfolgreich.

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Beate Halatscheff
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Einladung zum 20-jährigen Guttasyn-Jubiläum

Was 1848 mit Deutschlands ältestem Kautschukunternehmen Rost & Co. begann und später unter dem Namen Balatros in Harburg als Mitstreiter der großen „Gummi-Waaren-Produktion“ galt, wird noch immer in Teilen im Hamburger Süden fortgesetzt: Vor 20 Jahren übernahmen die Elbe-Werkstätten die Produktion und den Markennamen der Guttasyn Arbeitsschutzschürzen von der damaligen Firma Balatros. Derzeit produzieren 40 Menschen mit Behinderung im Betrieb Elbe Süd am Harburger Nymphenweg jährlich derzeit rund 80.000 Guttasyn-Schürzen zum Schutz gegen Nässe und Verschmutzung und gegen flüssige Chemikalien, wie Batteriesäure, Salpetersäure oder Salzsäure. Das Endprodukt wird an Auftraggeber-Firmen in ganz Europa geliefert. Doch auch im Rahmen der Ebola-Hilfsaktion in Afrika kamen die Schürzen 2014 bereits zum Einsatz.
Das Jubiläum dieser Harburger „Gummi-Erfolgsgeschichte“ feiern die Elbe-Werkstätten am 23. Oktober mit geladenen Gästen und Kunden sowie am 24. Oktober mit einem Tag der offenen Tür für alle Interessierten. Ein vielseitiges Ausstellungs-Programm rund um die „Schürze“ erwartet die Besucher am Sonnabend, 24. Oktober, von 11.00 bis 13.00 Uhr, am Standort Nymphenweg 22, Elbe Süd, in der Guttasyn-Fertigung.

Das Programm:        
Ein Stück Harburger „Gummi“-Geschichte
Eine historische Ausstellung in Kooperation mit dem Museum der Arbeit

Portraits der Mitarbeiter                                                                                                                
menschliche Vielfalt in einer besonderen Abteilung

Fünf Minuten Guttasyn                                                                                                                             
Ein Produktionsfilm im Zeitraffer

„Upcycling Projekt“ von Julia Sundermeier                                                                                                                
Studienpräsentation im Masterstudiengang Textildesign der HAW Hamburg, die zeigt, wie kreativ so genannte Ausschussware weiterverwendet werden kann

Zum Hintergrund: Das  ursprüngliche Naturprodukt Guttapercha wurde durch synthetisch hergestelltes PVC abgelöst und prägte bereits Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts den Firmennamen Guttasyn. Der Name leitet sich ab vom malaiischen „Gutta“ für Gummi, sowie der Abkürzung „Syn“ für Synthetik. Noch heute werden diese Schürzen nach altem Vorbild gefertigt und zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Chemikalien aus.

Tradition und Beständigkeit - diese beiden Hauptaspekte verhalfen der Produktion in den letzten Jahren zu steigenden Markterfolgen und bieten 40 Menschen mit Behinderungen einen abwechslungsreichen und stabilen Arbeitsplatz. Der gesamte Produktions- und Kommissionierungsprozess liegt in den Händen der behinderten Elbe-Werkstätten-Beschäftigten, die - fachlich betreut durch die Gruppenleitung - mit großem Engagement und professionellem Know-how überaus exakt arbeiten.

Technische Neuerungen sind erforderlich, um marktfähig zu bleiben. Die alten Maschinen, damals noch von Balatros übernommen, werden nach und nach ausgetauscht, zum Teil sogar speziell für Menschen mit Handicaps  und nach neuen Sicherheitsstandards gebaut. Ein Technologiewechsel überwiegend von händischer zu elektronischer Warenerfassung steht an, aber auch ein Generationswechsel unter den Mitarbeitern vollzieht sich; ein Grund für das vielfältige Jubiläumsprogramm, in dem sowohl die historische Einbettung der Produktion gemeinsam mit dem Museum der Arbeit, als auch die Menschen die hinter den Arbeitsschutzschützen stehen,  in den Vordergrund rücken. Zeit für Rückblicke und Raum für Ausblicke.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Guttasyn-Fertigung!

Einladung Guttasyn_neu

 

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